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Workshop Gymnastizierung des Pferdes I

Gymnastik-Kurs Teil 1 am So, den 19.2.2012 bei Dörthe Menk

Am frühen Sonntag Morgen los, kamen wir noch fast zu spät bei Dörthe an. Husch-Husch, die Sättel auf die Pferde und 1-2-3 zum Platz. Alle 6 Kursteilnehmer stellten sich kurz vor und teilten Ihre Erwartungen an den heutigen Tag mit.

Dannach ging es auch schon munter los, erstmal natürlich mit warm reiten. Ich hatte hierbei sehr viel Glück, weil mein Pferd sich vor dem „pinken“Nachbar-Shetty so aufspulte, dass es in einer atemberaubenden Geschwindigkeit nahezu „heiß“ war. Es dauerte daher seine Zeit, bis wir das „Problemchen“ ausdiskutiert hatten, natürlich hatte ich regen Beistand durch Dörthe und ihren Tipps und Tricks.

Jetzt ging es also wirklich los. Zunächst lernten wir leichtes Gymnastizieren der Halsmuskulatur unserer Vierbeiner im Stehen, später das Ganze auch im „zweiten Gang“.

Dörthe ging wie immer auf jeden Einzelnen, auf dessen Leistungsstand und die Bedürfnisse ein und vergaß dabei nie das Pferd, holte es da ab, wo es steht.

Später erweiterten wir das Gelernte in verschiedenen Übungen, sodaß sich jeder auch sein individuelles Ding heraus suchen kann und nicht nur eine Möglichkeit für eine Muskelpartie für zu Hause zum weitermachen hat.

Nach der Mittagspause widmeten wir uns dann „dem Rippenkasten“ zu. Stellen des Pferdes und verschieben der Rippen dabei. Für manche, geschultere Reiter als mich ist diese Übung vielleicht ganz easy, für mich war es wirklich, wirklich, wirklich schwer!! Aber: ich war und bin umso stolzer, das auch Ich es nach einiger Geduldsproben meiner Mentorin des Tages hinbekommen habe!!!

Eine Stunde vor Schluss haben wir dann noch ein kleines Wetter-Problem (Gewitter/Hagel/Schnee/Sturm)bekommen, sind schnell vom höchsten Punkt herunter und haben uns unter Dörthes Schauer gestellt.

Natürlich wäre es nicht Dörthe, die nicht eben Mal unterm Schauer „Ziggi Zaggi“ weiter macht und eine kleine Entspannungsstunde für unsere geschundenen Tiere einlegt-“bezahlt haben wir ja, also können wir auch etwas tun!“

Diese Übungen der Entspannung haben alle so genossen, das es schwierig war, die wieder „zum Leben zu erwecken“. Auf jeden Fall etwas, was man zu Hause  machen kann, selbst wenn nach dem Reiten nicht mehr viel Zeit bleibt!! Von der Bindung zwischen Pferd und Mensch mal ganz abgesehen-oder wer lässt sich ohne Vertrauen zum Gegenüber das Zahnfleisch massieren???

Nach der kleinen Abschiedsrunde auf dem Hof begleitete uns dann der Schneesturm bis kurz vor die Haustür. Ziemlich durchgefroren aber reich an Eindrücken kamen wir an. Ich habe sehr viel von dem Kurs mitnehmen können und es zaubert mir immer ein Lächeln auf die Lippen, wenn mein betagtes Pflegepferd entspannt und dutchlässig unter mir läuft!

In diesem Sinne, bis hoffentlich bald!

Bianca           

 

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