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Showmanship 2010

Showmanship at Halter mit Dörthe Menk

Aus ,,Showmanship“ entwickelte sich schnell das Wort ,,Snowmanship“, als wir lernwillige Kursteilnehmer am 06.03.2010 bei knapp 15cm Neuschnee und mit Tempo 40 in Zasenbeck mit unseren Pferden ankamen. Dörthe war erfreut, dass wir trotz glatter Straßen den Weg gefunden haben. Sie versicherte uns, dass das Wochenende für uns gar nicht kalt werden würde, denn Showmanship heißt laufen, laufen, … - warm laufen! (...)

Wir zogen unseren Pferden unsere nagelneuen Showhalfter an und wurden von Dörthe sofort mit der ersten Lektion der Showmanship at halter belehrt: ,,eng, enger, Showhalfter!“ Daraufhin legte Dörthe selbst Hand an und verschnallte unsere Pferde. Auf gings in die Halle.

Anfangs war das Führen des Pferdes ein Kinderspiel, bishow1s Dörthe unsere Körper in die richtige Position rückte. ,,Oberkörper zurück, Blick geradeaus, Hände tragen,….“ und dann folgte Dörthes legendäres ,,AZ“ (=Arsch zusammen.) Konzentration und Disziplin – leider mangelte es anfangs bei uns daran!

Nach dem Mittag waren wir alle gestärkt und aufgewärmt, sodass es schnell weiter gehen konnte. Am Nachmittag lernten wir unsere Pferde ,,showmanship like“ zurück zu schicken, eine korrekte Hinterhandwendung auszuführen und die Pferde korrekt zu halten. Hierbei machten unsere Pferde uns was vor, sie wussten wohin mit ihren Körpern – wir nicht! Nach ein paar Übungen hatten wir auch unsere Körper besser unter Kontrolle. Danach folgte, die von uns am schwierigsten gedachte Aufgabe, das ,,Set Up“. ,,Der stellt die Füße nie nebeneinander!“ - ,,Tut er doch!“ Geduld und Lob und dann steht jedes Pferd. Und es ist wahr. Am Ende des Tages filmte Dörthe uns mit unseren Pferden zur späteren Videoanalyse. Nachdem wir unsere Pferde in ihr neues Übergangszuhause gebracht und versorgt hatten, durften wir uns selber auf dem Fernseher ansehen. Dabei stellten wir schnell fest: was sich extrem anfühlt muss noch lange nicht extrem aussehen! In einer gemütlichen Frauenrunde besprachen wir das Outfit der Vorführer in der Showmanship at halter Prüfung auf dem Turnier. Stylen, schminken, Glitzer – ist das nicht die Traumprüfung der Frauen! Auch die Pferde müssen top vom feinsten sein: Haare in den Ohren, Fesselbehang, fliegende Mähne – No Go! Also Pferd ,,pimpen“ und dann showen!

In einer kleinen Fragerunde kristallisierte sich deutlich der Unterschied der verschiednen Leistungsklassen heraus. Die Antworten von Dörthe lauteten meistens ,,..ja ihr dürft das!“ (LK 4+5) , darauf folgte ein Blick und der Satz: ,,Mandy, du nicht!“ (LK2) J

Am nächsten Tag kamen alle schon fast eingefroren bei -13°C wieder auf dem Hof an. Und ,,zicki zacki“ Pferde verschnallen und ab in die Halle! Dank der fünf Sterne Herberge, waren unsere Pferde mit Futter versorgt und ausgeschlafen. Nachdem unsere Pferde und vor allen Dingen wir ein wenig warm gelaufen waren, kam nun eine weitere, für den Vorführer erst einmal verwirrende, Lektion – das sogenannte Weben: Positionswechsel des Vorführers beim Set Up! Gar nicht so einfach, Füße setzen und zum Pferd zeigen, Blick Kontakt zum Richter halten, aufpassen, dass das Pferd sich nicht bewegt und…..lächeln! Mach das erstmal bei so viel Grad unter Null und bei höchster Konzentration, denn dein Körper hat ein Eigenleben entwickelt! Nun hatten wir alle Teile der Showmanship geübt und waren bereit für unsere erste Übungsprüfung. Laufen und showen und showen und laufen! Was für eine Power im Wort ,,showen“ stecken kann!

Nach dem Mittag rauchten unsere Köpfe und die von unseren Pferden ebenso. Also entschlossen wir uns auf dem Hof noch eine weitere Videoanalyse durchzuführen. Am Ende des Tages durften wir auf dem Fernseher nochmals einen Blick auf uns selber werfen und waren alle soweit zufrieden. Alle show2bekamen von Dörthe eine Hausaufgabe mit: Üben bis zur blauen Schleife!

Alle Teilnehmer des Kurses sind nun motiviert mit ihren Pferden zu üben. Ein großes Lob im Namen aller Teilnehmer an Dörthe für den informativen Kurs, die Motivation der Mädels und die Versorgung unserer Pferde! Auch bei -13°C hat es großen Spaß gemacht und gelernt haben wir viel! 

 

Bericht und Fotos von Mandy Schulz
 

 

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